STUTE verdoppelt Durchsatz für Landmaschinenhersteller CLAAS

Das erweiterte und teilweise neu konzipierte Automatische Kleinteilelager (AKL) im weltweiten Ersatzteilzentrum des Landmaschinenherstellers CLAAS hat am 8. Mai nach nur zehnmonatiger Bauzeit mit einem symbolischen Knopfdruck im Beisein von Mitarbeitern, Projektpartnern und Ehrengästen den Vollbetrieb aufgenommen. Das Investitionsvolumen betrug 6,5 Millionen Euro.

Das von der CS Parts Logistics GmbH betriebene Logistikzentrum in Hamm-Uentrop ist ein Joint Venture der CLAAS Service and Parts GmbH und der STUTE Logistics (AG & Co.) KG. Sämtliche CLAAS-Kunden, -Händler und -Lager im In- und Ausland werden von dort mit Ersatzteilen für Erntemaschinen und Traktoren versorgt.

Über 140.000 verschiedene Artikel werden in den unterschiedlichen, zum Teil automatisierten Lagerbereichen ständig vorgehalten. An Spitzentagen verlassen über 13.000 Auftragspositionen zu kundendefinierten Terminen das Logistikzentrum. Barcodesystem, Datenfunk, modernste Verladeeinrichtungen für LKW und Gleisanschluss optimieren die Ersatzteilversorgung im nationalen und internationalen Bereich. 

Die Erweiterung und Neukonzeption des AKL von neun auf nunmehr 13 Gassen war notwendig, um den Durchsatz deutlich zu steigern. Den Engpass in der Intralogistik bildete die nach dem Prinzip „Ware zum Mann“ organisierte Kommissionierung im AKL mit seinen 70.000 ständig bevorrateten Teilen. „Wir kamen hier maximal auf 600 Picks pro Stunde, was in Spitzenzeiten nicht immer befriedigend war“, so STUTE-Projektleiter Dietrich Bentlage. Heute sind es bis zu 1.100 Picks pro Stunde – eine annähernde Verdoppelung des Durchsatzes und, als Nebeneffekt, eine Steigerung der Produktivität am Kommissionierplatz um rund zehn Prozent.