CLAAS und STUTE rüsten sich für die gemeinsame Zukunft

Hinten von links: Jennifer Diez und David Gaertner (CS Parts), Michael Engler (STUTE), Hermann Vöcking und Peter Rudzio (CLAAS), vorne von links: Norbert Wiehoff (CS Parts), Björn Bünemann (STUTE), Ulrich Timcke und Dietmar Düsing (CLAAS)

Die CS Parts Logistics GmbH ist ein Joint-Venture der CLAAS Service and Parts GmbH und der STUTE Logistics (AG & Co.) KG. Das Ersatzteilgeschäft stellt bezüglich Artikelvielfalt, Saisonalität (Erntezeit), Qualität, Flexibilität und Geschwindigkeit hohe Anforderungen an die Logistik. Dass CS Parts die vielfältigen Anforderungen erfüllt, bestätigte CLASS am 29. September durch die Fortsetzung der langjährigen Zusammenarbeit. Der neue Dienstleistungsvertrag über sechs Jahre beginnt am 1. Januar 2018 und enthält eine Verlängerungsoption um weitere zwei Jahre.

Seit Inbetriebnahme des Parts Logistics Centers in Hamm im Jahre 1999 ist das Gemeinschaftsunternehmen für die Abwicklung der weltweiten Ersatzteillogistik des internationalen Landmaschinenkonzerns CLAAS verantwortlich. Angefangen mit 67.000 Artikeln, sind es aktuell mehr als 170.000 unterschiedliche Ersatzteile, die auf einer Fläche von über 100.000 Quadratmetern gelagert und von inzwischen bis zu 400 Mitarbeitern bearbeitet werden.

Zählte CS Parts im Jahr 2000 noch ca. 640.000 Warenausgangspositionen, konnte das Unternehmen in diesem Jahr mit über drei Millionen Positionen in einem Geschäftsjahr einen neuen Rekord aufstellen. Umfangreiche administrative und operative Maßnahmen halfen, diese Leistung zu erbringen - zum Beispiel der flexible Mitarbeitereinsatz durch das Prinzip „Job Rotation“ und die Optimierung vieler Kommissionier- und Packbereiche. Einen weiteren Rekord stellte CS Parts am 9. März mit über 19.000 Warenausgangspositionen auf. Im Jahr 2000 waren 5.854 Positionen an einem Tag noch das Maß aller Dinge.

Vor dem Hintergrund der hohen Lagerauslastung, dem wachsendem Artikelspektrum und Kapazitätsengpässen während der Ernte wird der Standort bis Mitte 2019 umstrukturiert und erweitert. Der Bau eines 30 Meter hohen und 100 Meter breiten Hochregallagers (HRL) soll die optimale Nutzung der 11.400 Quadratmeter großen Erweiterungsfläche auf dem Betriebsgelände sicherstellen. Die besondere Herausforderung liegt in einem hochdynamischen Vorzonenkreisel mit über 500 geforderten Behälterbewegungen pro Stunde in der Vollausbaustufe. Zukünftig soll das Hochregal 100.000 Stellplätze verteilt auf 18 Gassen bereitstellen. Die Inbetriebnahme und die Anbindung an die bestehenden Prozesse sind ab August 2019 geplant.